Der Führerschein ist die „Freiheit“ für Teenager

Die meisten Teenager können es kaum erwarten, den Führerschein zu machen und selber fahren zu dürfen, möglichst mit dem eigenen Auto. Endlich müssen sie nicht mehr von ihren Eltern oder älteren Geschwistern irgendwo hin gebracht werden.

Zwar macht nicht jeder Teenager gleich, sobald er das passende Alter erreicht hat, den Führerschein, viele kommen auch gut mit dem Fahrdienst der Eltern oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht, besonders wenn sie nah an der Innenstadt wohnen, wo mehrere Linien fahren und zur Not auch mal eine Strecke zu Fuß zurückgelegt werden kann. Außerdem muss ein Führerschein ja auch erstmal finanziert werden, nicht immer zahlen ihn die Eltern. Aber besonders diejenigen, die am Stadtrand oder auf dem Land wohnen, machen normalerweise, sobald es geht, den Führerschein, um unabhängig von den Eltern zu sein. Denn in den weniger dicht besiedelten Gebieten fahren die Busse seltener, teilweise nur alle drei Stunden oder weniger pro Richtung. Wenn da ein Bus verpasst wird, heißt es, stundenlang zu warten, bis der nächste kommt. Gerade bei Minusgraden ist das nicht so angenehm.

Ob es nun um den Weg zur Schule oder Arbeit geht oder darum, abends etwas in der Stadt zu unternehmen, ist man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, muss man sich schon sehr genau informieren, wann die Busse wo abfahren, und trotzdem kann es vorkommen, dass einer verpasst wird. Der Weg ist zu weit, um nach Hause zu laufen, und kann besonders auf dem Land durch einsame, kaum beleuchtete Gebiete führen. Ein Taxi zu nehmen, ist zu teuer, und bei jemandem mitzufahren, den der Jugendliche kennt, ist auch nicht immer eine gute Lösung, wenn derjenige Alkohol getrunken hat. So haben viele eine Vereinbarung mit ihren Eltern, dass sie sich melden, wenn sie nach Hause wollen. Die Eltern fahren dann los und holen ihr Kind ab. Das bedeutet für sie, dass sie stundenlang wach bleiben und auf den Anruf warten müssen. Anderseits wissen sie dann auch, dass ihr Kind sicher nach Hause kommt. Mit dem Führerschein für das Kind gewinnen die Eltern also auch ihre Freiheit wieder.

Ein weiterer Nachteil von öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Anschlüsse. Wenn der erste Bus Richtung Innenstadt oder Heimat nur wenige Minuten Verspätung hat, der Anschlussbus aber nicht wartet, bedeutet das im schlimmsten Fall, eine Stunde auf den nächsten warten zu müssen. Teenager, die den Führerschein haben, gewinnen also auch Zeit, die sie sinnvoller verbringen können, als stundenlang an irgendeiner Haltestelle zu warten. Den Führerschein zu haben, bedeutet für Teenager und deren Eltern also wirklich mehr Freiheit.

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