Gaming – Schädlich oder förderlich für den Nachwuchs?

Seitdem die Möglichkeit besteht, dass Gaming betrieben werden kann, wird darüber gefachsimpelt, inwiefern dies nun schädlich ist oder nicht. Eltern beschäftigt dies vor allem in Hinblick auf den Nachwuchs. Ist es zu verantworten, dass das Kind jeden Tag Stunden vor dem PC verbringt? Es stellt natürlich einen krassen Gegensatz zur Kindheit der Eltern da, die zumeist viel Zeit im freien verbracht haben. Es ist ein schmaler Grat, den die Eltern hierbei betreten. Wird dem Kind zu viel verboten, so könnte es zum Außenseiter degradiert werden. Auf der anderen Seite ist die gewisse Angst vorhanden, dass Gaming womöglich schädlich ist.

Auch nach gefühlter jahrhundertelanger Forschung ist der Tatbestand noch nicht so ganz geklärt. An und für sich halten viele Forscher das Spielen nicht für sonderlich schädlich. Das Gegenteil ist der Fall. Die heranwachsende Generation wird eine Heerschar von Menschen darstellen, die über eine enorme Reaktionsschnelligkeit verfügen. Außerdem ist bewiesen, dass Gaming das Hirn stimuliert. Einige Forscher sind der Meinung, dass die Intelligenz womöglich gefördert wird. Wer die Menschen betrachtet, die unzählige Stunden pro Tag vor dem PC verbringen, muss diesem Fakt in gewisser Hinsicht zustimmen. Außerdem sollte nicht vernachlässigt werden, dass Gaming auch einen sozialen Aspekt beinhaltet. Dies betrifft heutzutage vor allem das Spielen im Internet. Mit Menschen als aller Welt wird kommuniziert. Kinder lernen schon relativ früh eine Fremdsprache anzuwenden, zumeist handelt es sich um Englisch.

Sollten die Kinder also in der Folge nur noch vor den PC gehockt werden? Das natürlich nicht. Es sollte ein gesunder Mittelweg gefunden werden. Es ist ein Fehler den PC auf das Podest zu heben, indem er als Belohnung fungiert. Aus psychologischer Sicht ist dies nicht förderlich. Dem Kind sollte vielmehr vermittelt werden, dass auch immer noch die Möglichkeit besteht, dass draußen vor der Tür mit Freunden etwas unternommen werden kann.

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