Outsourcing ist weit verbreitet

Das Leben des Menschen wird in der zivilisierten Gesellschaft durch die Wirtschaft bestimmt. Große Unternehmen sorgen für viele Arbeitsplätze. Die Unternehmen ihrerseits sind darum bemüht den größtmöglichen Profit zu erzielen. So kommt es oft vor, dass die Unternehmen Abgaben von Unternehmensstrukturen und -aufgaben an interne oder externe Dienstleister auslagern. Diese Auslagerung birgt Vor-und Nachteile in sich.

 

Outsourcing bezeichnet in der Ökonomie die Auslagerung von Arbeitsprozessen. Es ist eine Form des Fremdbezuges und diese spezielle Form wird durch Verträge fixiert. In diesen Verträgen werden die Dauer und der Gegenstand der Leistung genau festgehalten. Was vorher intern erledigt wurde, wird nun aus Gründen der Kostenersparnis an externe Unternehmen weitergeleitet. Diese Art der Auslagerung grenzt Outsourcing ganz deutlich von sonstigen Partnerschaften zwischen Unternehmen ab. Die Wirtschaft begrüßt diese Form der Partnerschaft.

 

Outsourcing wird durchaus oft als Auslagerung von Arbeitsplätzen in häufig nicht tarifgebundene Tochtergesellschaften im Ausland verstanden. Es hat schon Tumulte gegeben, weil Großkonzerne zwar viel Geld durch die Auslagerung verdienen, jedoch die Arbeitsbedingungen in den Tochtergesellschaften alles andere als human sind. Schlecht bezahlte Jobs im fernen Ausland und miese Arbeitsbedingungen sind jedoch niemals ein Problem für gewinnstrebende Unternehmen.

 

Die wirtschaftliche Bedeutung lässt sich nun einmal nicht von der Hand weisen. Im fernen Ausland werden Arbeitsplätze geschaffen und die Unternehmen dort können somit den Wohlstand der Bevölkerung ein wenig anheben. Dennoch ist es nicht vertretbar, wenn dabei eine menschliche Ausbeutung erfolgt. Die Arbeitsprozesse auszulagern bringt im Endeffekt nur denen etwas, die so Kosten sparen und ihre Gewinnbilanzen zu optimieren wissen.

 

In Ländern, in denen die Arbeitslosigkeit sehr groß ist und die gesetzlichen Arbeitsbestimmungen locker gehandhabt werden, da bietet sich für große Unternehmen eine gute Gelegenheit, ihre Arbeit auszulagern. Nicht immer zum Vorteil der Bevölkerung, doch stimmen die Arbeitsverhältnisse, ist es auch für die Tochtergesellschaften durchaus ein profitables Geschäft. Wo die Wirtschaft blüht, dort fließt auch das Geld.

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